MSG-Schüler*innen auf der grünen Insel

Nachdem bereits im März unsere irische Partnerschule bei uns zu Gast war, machte sich eine Gruppe aus Achtklässler*innen, begleitet von Frau Grünwaldt und Herrn Schmidt-Surbeck im April auf ins Städtchen Dungarvan an der irischen Südküste.

Diese Reise bot einfach alles, was man braucht! Angefangen damit, dass die Lufthansa uns die Reise erschweren wollte. Hier haben unsere Organisationstalente, Frau Grünwaldt und Herr Schmidt-Surbeck, stets die Ruhe bewahrt und alles gegeben, damit die Reise stattfinden konnte. Wir flogen am Mittwoch, dem 15.04., von Frankfurt nach London, von dort nach Cork, wo wir am Flughafen von einigen liebenswerten Eltern abgeholt wurden. Auch ihre Deutschlehrerin, Miss O’Kennedy, war dazu bereit, ein paar von uns abzuholen. Bei der Fahrt zur Schule am sehr frühen Morgen (etwa 01:00 Uhr) schliefen wir im Auto ein. Zum unserem Glück wurden wir an der Schule von unseren Gastfamilien abgeholt.

Der richtige Start in Irland begann mit einer einfach einzigartigen Fahrradtour am Donnerstagmorgen. Die Strecke war ein Teil des bekannten Greenway. Der Weg führte durch die grüne Landschaft bis in einen Weg, der einem Dschungel glich! Im Anschluss ging die Strecke durch einen langen Tunnel. Dort gab es vereinzelt Tropfsteine! Ab und an gab es Regen auf dem Rückweg von einem Restaurant, in welchem wir eine Pause machten.

Der Freitag, 17.04., hatte viel zu bieten! Am Morgen waren wir in der Schule, dem St. Augustine’s College. Die Schule ist ein bisschen, wie ein Labyrinth, aber wunderschön! Die Lehrer, die wir trafen, waren alle super freundlich und offen für Gespräche. Später wanderten wir einen Berg hinauf, nur um dann wieder einen Teil hinunterzulaufen, weil wir an einen Bergsee (Coumshingaun Lough) wollten. Während des Wanderns sahen wir flauschige Schafe, die herumliefen oder -lagen. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht ganz auf unserer Seite, denn wir hatten Regen, Hagel und Wind. Dafür lohnte sich die wundervolle Aussicht am See definitiv und wegen des Regens haben wir mehrere Regenbögen gesehen! Der Weg nach unten war ein reines Abenteuer, denn durch den Regen war es sehr rutschig. Man kann nicht leugnen, dass die meisten von uns ausgerutscht sind. Am Parkplatz, hatte Miss O’Kennedy für uns alle heiße Schokolade mit Marshmallows gemacht. Wie kann man nur so liebenswert sein?

Das Wochenende war Familienzeit, welches jeder unterschiedlich verbrachte. Zum Beispiel mit Freunden oder in einer anderen Stadt, wie z.B. Cork. Der folgende Montag war sehr spaßig! Eine Bootstour stand als erstes auf der Liste. Dafür fuhren wir in einen Nachbarort, an einen Fluss. Wir bekamen eine Einführung für die Rettungswesten und für die drei unterschiedlichen Boote wurden drei Gruppen gebildet. Jede Gruppe fuhr einmal auf jedem Boot. Ein rotes Boot war wohl der Favorit für jeden von uns! Es war eine Rakete auf dem Wasser! Beim Entlangfahren des Flusses entdeckte man schöne, historische Burgen oder kleine Ruinen. Punkt Nummer 2: Tassen bemalen! Dafür liefen wir einen gemütlichen Weg in den Ort. Die Inhaberin des Keramikstudios erklärte uns genau, was wir beachten mussten, damit die Farben auf unseren Tassen richtig strahlend werden und keine Bläschen entstehen. Jede Tasse hatte ihre eigene Persönlichkeit und kann, wie in der Kunst, auch anders gedeutet werden.

Dienstag war bereits der letzte richtige Tag hier in Dungarvan. Unser eigentlicher Plan war Kajakfahren im Meer. Die Wellen hätten sich jedoch eher zum Surfen geeignet! Vier von uns wagten sich in Neoprenanzügen, zum Bodysurfen in die eisigen Wellen. Währenddessen war der Rest in der Stadt Ardmore unterwegs. Aufgewärmt und getrocknet, ging es zu einem Cliffwalk. Er war auf jeden Fall nicht zu lang und nicht zu kurz. Die Aussicht von den Klippen war atemberaubend, denn es sah so aus, als wäre weit und breit nur Meer! Als Abschluss dieser spektakulären Woche grillten wir, wie wir es in Deutschland bereits auch am Ende gemacht haben! Unser Grillen fand in der Schule statt, denn diese hat einen Innengarten mit wunderschönen, blühenden Kirschbäumen! Der Abschied am Mittwochmorgen um 06:00 Uhr, war bei einigen von uns von Tränen geprägt.

Am Ende ist nur noch eins zu sagen: Danke, Frau Grünwaldt und Herr Schmidt-Surbeck UND Miss O‘Kennedy, für Ihr Beisein und die tollen Erlebnisse in Irland und Deutschland!
(Leira Schauerte und Emma Ehrat)

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