Fahrten und Exkursionen

Wir bieten zahlreiche Studienfahrten und Schüleraustausche

Das Marta-Schanzenbach-Gymnasium führt regelmäßig Fahrten im In- und Ausland durch.

Dazu gehören die Studienfahrt nach Berlin, die jeweils die Kursstufe zwei zu Beginn des Schuljahres unternimmt. Außerdem gibt es für die Klassenstufe 7 seit vielen Jahren einen Schüleraustausch mit der Partnerstadt Obernai. In der Klassenstufe 9 fahren die Schülerinnen und Schüler nach London. Seit einigen Jahren wird auch die Möglichkeit geboten, das Berufspraktikum (BOGY) in Frankreich zu absolvieren. Ebenfalls schon länger besteht der Austausch mit China. Der Spanischkurs der Kursstufe 1 unternimmt meistens eine Studienfahrt nach Spanien.

Seit dem Schuljahr 2017/18 gibt es außerdem einen Schüleraustausch mit Irland für die Mittelstufe. Nicht aufgeführt sind die Landschulheimaufenthalte der Klassenstufe 5. 

Die Berichte unserer SchülerInnen

Seit vielen Jahren schon organisieren die Fachschaften Geschichte und Gemeinschaftskunde (unter Leitung von Herrn Schuhmann) in Zusammenarbeit mit dem „Haus der politischen Bildung“ für die KS2 Ende September / Anfang Oktober eine Studienfahrt nach Berlin. Diese hat im Schulcurriculum einen hohen Stellenwert, schließlich lernen die Schüler die Bundeshauptstadt und zahlreiche bedeutende historische Orte kennen.

Schuljahr 2021/22 – Endlich wieder Klassenfahrt

Die Abiturientinnen und Abiturienten des MSG konnten in diesem Jahr endlich wieder eine Abschlussfahrt durchführen. Nach beinahe 18 Monaten ohne Exkursionen war es für den Abiturjahrgang 2022 endlich wieder möglich, die Reise nach Berlin durchzuführen.
Vor Ort mussten zahlreiche Bestimmungen und Einschränkungen aufgrund der Pandemie hingenommen werden. Aber trotz der strengen Regeln konnten die 76 Schülerinnen und Schüler eine tolle Woche genießen.
Tagsüber stand eine Vielzahl informativer Ausflüge auf dem Programm. Die Abiturientinnen und Abiturienten besuchten etwa die Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ im Bendlerblock und damit den Schauplatz, an dem Graf von Stauffenberg ermordet wurde. Das Olympiastadion (s. Foto) konnte sowohl als historischer Ort der Spiele von 1936 wahrgenommen werden, als auch als eine der modernsten Sportarenen Deutschlands.
Im ehemaligen Untersuchungsgefängnis der Stasi in Hohenschönhausen veranschaulichten ehemalige politische Häftlinge die Schreckensherrschaft der SED. Aber auch die aktuelle Politik spiegelte sich in der Studienfahrt wider, beispielsweise im Besuch der Landesvertretung Baden-Württembergs.
Ebenso wie das Lernen und Erkunden am Tag, gehört zu einer Abschlussfahrt aber auch der Abend und die Nacht. Und auch wenn durch Corona die Möglichkeiten reduziert waren, so ließen die Gengenbacher Abiturientinnen und Abiturienten auch da nichts zu kurz kommen…
In jedem Schuljahr besucht die Klassenstufe 9 des MSG London.
Hier einige Eindrücke der Schülerinnen und Schüler.
 
Sunday, July 7th
After we had breakfast in our host families in Croydon, we went together by bus to the London city centre. When we got out off the bus, we already saw the first sights like the famous clock tower Big Ben, the big building of the parliament and the popular church Westminster Abbey on the other side of the river Thames.
On the way to Buckingham Palace we saw the Horse Guards and 10 Downing Street, where the British Prime Ministers live. At Buckingham Palace we watched the traditional guard change at 11am.
Afterwards we walked through the beautiful Green Park and had a lunch at Speaker’s Corner in the great Hyde Park.
Later we walked through Mayfair to Piccadilly Circus, a popular place for shopping. On the way to Covent Garden we made a short stop at the big M&M’s World. There are countless varieties and advertising products.
At the end of the day we had time to explore the city in groups.
In the evening we spent some time with our host families and after this great first day in London we went tired to bed.
 
Written by: Anouk Berg und Lena Brosi, 9a
 
Monday, July 8th
Als wir uns um acht Uhr am Treffpunkt in Purley getroffen haben, fuhren wir mit dem Bus nach London. Die Fahrt ging ein bisschen länger, sodass wir circa eine halbe Stunde länger gebraucht haben. Dort angekommen gingen wir erstmal zur Tower Bridge auf die wir auch hoch durften. Von oben hatte man einen schönen Blick auf die Themse und im Engine Room erfuhr man etwas über die interessante Technik. Zum Beispiel erfuhr man wie die Brücke hoch gefahren wird. Anschließend haben wir vor dem Tower of London eine kleine Pause gemacht. Danach sind wir zu The Monument gegangen, das an den großen Brand von London erinnert. Nach 311 Stufen nach oben hatte man von dort einen tollen Blick über London.

Für eine kleine Stärkung machten wir uns auf den Weg zu einem Fish and Chips Laden und kamen auf dem Weg am Drehort der Winkelgasse aus Harry Potter und einem beeindruckenden Bankenviertel vorbei. Nach dem leckeren Essen sind wir mit der Fähre nach Greenwich gefahren. In Greenwich angekommen hatten wir einen kurzen Blick in den Themse-Tunnel, der unter der Themse durchführt. Wir bekamen einige Infos über die Spülung des Tunnels und hatten danach eineinhalb Stunden Freizeit, in der jeder machen konnte was er wollte.

Nach den eineinhalb Stunden Freizeit gingen wir zum Observatorium, durch das der null Meridian verläuft. Im Anschluss machten wir einige Gruppenbilder und durften uns noch eine halbe Stunde im Park aufhalten, bis der Bus kam und uns abgeholt hat. Gegen 19.00 Uhr waren wir wieder in Purley.

In summary we had a good day with interesting sights and beautiful views. The views from the Tower Bridge and the Monument were good but the stairs were annoying. We both liked the park at the observatory the most because it was a change to the city. But everything was very nice.
At this day we saw many things and everything was different.

Written by: Jana Knäble und Eline Lehmann, 9b
 
Tuesday, July 9th
On Tuesday, we met at 8 am at the meeting point and drove by coach two hours to the “Seven Sisters“ and went hiking for one and a half hours. Many people did a race duel on the hill and it was very funny. At the top of the hill we made a break for half an hour and ate something while the teachers were taking a group photograph. The atmosphere was calm and relaxed and the landscape was pretty beautiful. After arriving at our destination we took more group photographs like for example the letters MSG which the students formed on the beach.

After that we drove by coach one hour to Brighton and there we had over half an hour to swim in the sea and to relax. Afterwards we had a long free time (three hours) to explore the city and to go shopping. For that we had three hours. The city was very beautiful and there were many great shops and a big shopping centre. Then we had a one hour return journey by coach.
The day was pretty nice and relaxing.

Am Dienstag haben wir uns um 8 Uhr am Treffpunkt getroffen und sind mit dem Bus zwei Stunden zu den „Seven Sisters“ gefahren und sind dort ca. eineinhalb Stunden wandern gegangen. Viele haben Wettrennen auf den Berg gemacht und insgesamt war es sehr lustig. Auf dem Berg haben wir eine halbstündige Pause gemacht und etwas gegessen, während die Lehrer ein Gruppenbild gemacht haben. Die Stimmung war ruhig und entspannt und die Landschaft war sehr schön. Als wir an unserem Ziel angekommen waren, wurden weitere Gruppenfotos gemacht, wie z. B. die Buchstaben MSG, welche die Schüler am Strand gebildet haben. Danach sind wir mit dem Bus eine Stunde nach Brighton gefahren und hatten eine halbe Stunde Zeit, um im Meer zu schwimmen und zu entspannen. Anschließend hatten wir eine lange Freizeit von ungefähr drei Stunden um die Stadt zu erkunden und shoppen zu gehen. Die Stadt war sehr schön und es gab viele tolle Geschäfte, ein großes Einkaufszentrum und schöne Parks. Danach erwartete uns eine circa einstündige Rückfahrt mit dem Bus. Der Tag war sehr schön und entspannt.

Written by: Sofie Knorr, 9c und Giulia Hertenstein, 9b
 
Wednesday, July 10th
On wednesday was one of our highlights of the whole week.  We saw the musical “The Lion King“. It felt very special like a magic moment when they started singing. Furthermore we went in the National Gallery Museum in the morning. There are some pictures of famous painter like “The Sunflowers“ of Van Gogh. Between this we had time to go shopping. At least we were over three hours in the city. In the evening we had delicious burgers with chips at our hostfamily.

Nach dem wir aufgestanden waren, gab es Frühstück. Wir hatten wie jeden Morgen Toast und Müsli. Wir mussten um 7:20 Uhr das Haus verlassen, um trotz des stressigen Verkehrs pünktlich um 8:00 Uhr am Busparkplatz zu sein. Von dort fuhren wir nach London und es dauerte einige Zeit bis wir einen Parkplatz gefunden hatten. Daraufhin liefen wir alle zusammen zur National Gallery. Wir hatten dort eine Stunde zur Verfügung, um gemeinsam mit unserem Lehrer die Gemälde anzusehen. Danach ging es zum Piccadilly Circus und dort hatten wir einige Stunden Freizeit, um shoppen und essen zu gehen oder um die Stadt zu erkunden. Danach trafen wir uns wieder und nachdem wir eine Präsentation über das Musical “The Lion King“ gehört hatten, liefen wir zum Lyceum Theatre. Für die Vorstellung wurden die Handys ausgeschaltet und dann begannen drei atemberaubende Stunden, in denen viel gesungen und gelacht wurde. Es gab definitiv einige Gänsehaut Momente. Danach fuhren wir mit dem Bus zurück und wurden von unseren Gasteltern abgeholt. Später gab es wirklich leckere Burger mit Pommes. Es war ein schöner und aufregender Tag und das Musical war auf jeden Fall eines unserer Highlights der Woche.

Written by: Anne Joos & Eva Vetterer, 9b
 
Thursday, July 11th
In the morning everything was as usual, we got up for breakfast and finally drove to our meeting place. From there we took the bus to the British Museum, where we first had to pass a security check. Arriving at the museum we did a rallye and took a close look at everything. Especially the famous Rosetta Stone impressed all of us very much. Afterwards we walked to the house of Dr. Samuel Johnson, who wrote the first English dictionary. From there we took the subway to Camden, where we went shopping and eating at the market. After that we visited the St. Paul Cathedral and climbed with 528 steps the big dome with the breathtaking view over London, which we enjoyed very much. Following the way led us over the Millennium Bridge to the Shakespeare Globe Theater, from where we walked to Covent Garden and got food for the return trip.

Erst Mal war alles wie gewohnt, wir standen auf gingen frühstücken und fuhren schließlich zu unserem Sammelplatz. Von dort aus fuhren mit dem Bus Richtung British Museum, bei diesem wir erst mal durch eine Sicherheitskontrolle mussten. Im Museum angekommen machten wir eine Rallye und schauten uns alles genau an. Besonders der berühmte Rosetta Stone beeindruckte uns alle sehr. Anschließend liefen wir zu dem haus von Dr. Samuel Johnson, welcher der Autor des ersten englischen Wörterbuch war doch 1784 starb.
Von dort aus fuhren wir mit der U-Bahn nach Camden, wo wir auf dem Markt berühmt einkauften und aßen. Im Anschluss daran besuchten wir die St. Paul Kathedrale und bestiegen mit 528 Stufen die große Kuppel, mit den atemberaubenden Ausblick über London, welchen wir sehr genossen. Danach führte uns der Weg über die Millennium Bridge zum Shakespeare Globe Theater, von dem aus wir zu Covent Garden liefen und uns Essen für die Rückfahrt besorgten.

Written by: Isabel Fritsch, Marie-Louise Niemann
Friday, July 12th
Departure of our Londontour
At shortly after 8 o’clock the departure with our bus started and everyone was sad that the week passed so quickly. After about two hours we are eached Dover and had to stay a little longer at the harbour, as the ferry back to the mainland did not leave until 11:10 am. Because the ferry had a delay of about half an hour we had to wait again. On the ferry we thought again about the last days. The trip on the water also lasted another 80 minutes. When we arrived in Calais, we went through France without further delay. Everyone in the bus spent their time with their favourite activities, which they liked to do while being bored. On the way back we took 4 breaks at different rest stops. The last one we did, like the outward trip, in Saverne. From there the journey lasted only an hour. When we crossed the Germanborder, we were happy to have the German network on our mobile phone again. At 23:10 we arrived in Gengenbach at the Rondell again. Our parents were waiting patiently for us to come home. We are now at the end of our London tour. It was a beautiful week with great impressions of English life. We have gathered a lot of experience and learned a lot for life. It was a lot of fun, but this week was also exhausting. The calves were definitely trained.

Written by: Frederic Heitz und Sammy Merz, 9b

Schüler des Marta-Schanzenbach Gymnasiums auf der „Grünen Insel“

Im Mai besuchten uns unsere irischen Partnerschüler. Bei heißem Sommerwetter waren wir im Schwarzwald, im Europa Park und immer wieder im Freibad. Dann folgte im Oktober unser Gegenbesuch. Dungarvan ist ein schönes, kleines Städtchen am Meer, im Südosten Irlands. Nach einer etwa neunstündigen Anreise sind wir dort am Abend angekommen und wurden herzlich begrüßt. Wir erlebten und sahen sehr viel. Zu den Highlights gehörten zum Beispiel eine Fahrradtour entlang der Küste. Wegen schlechten Wetters konnten wir leider keine Kajakfahrt unternehmen, aber stattdessen hatten wir viel Spaß in einem Indoor-Freizeitpark. Auch die Besichtigung einer großen und voll ausgestatteten Burg, die eigentlich für Besucher gesperrt ist, gehörte dazu.
Es war ein richtig schöner Austausch, für uns und für unsere Partner in Dungarvan!

Text: Luisa Stern / Sm

Spanischkurs der KS 1 – 14.03 bis 18.03.2019

jueves – el 14 de marzo

Unsere Kursfahrt nach Madrid beginnt mit der Abfahrt an unserer Schule um 06:30 Uhr. Mit gepackten Koffern sind wir Richtung Flughafen Basel Mulhouse gefahren, um dort, mit Frau Pfefferle und Herrn Fleig und unserem neunköpfigen Spanischkurs der diesjährigen KS1, pünktlich unser Flugzeug nach Spanien nehmen zu können. Nach der problemlos verlaufenden Gepäckaufgabe und der Sicherheitskontrolle, sollte etwa um 10:15 Uhr unser Flug starten. Durch Komplikationen verzögerte sich der Start, weshalb sich auch unserer Ankunft etwas nach hinten schob. Zum Glück hatten wir nicht direkt im Anschluss etwas geplant und konnten so entspannt mit der Metro zu unserem Hostel fahren.
Dort angekommen und eingecheckt, hatten wir erst einmal ein wenig Zeit um unsere Zimmer zu beziehen, um danach die Stadt zu Fuß erkunden. Da wir schon einige Zeit unterwegs waren hat sich auch langsam der Hunger bemerkbar gemacht, weswegen unser erster Stopp der Mercado de San Miguel war. Dort gibt es verschiedene Kleinigkeiten zum Essen für zwischendurch.
Nach ausreichend Pause um den kleinen Hunger zu stillen setzten wir unseren Spaziergang fort. Stopps gab es unter anderem am Plaza Mayor und dem königlichen Palast sowie an weiteren Plätzen. Diese wurden mit kurzen, interessanten Vorträgen von Herr Fleig von einer weiteren Seite gezeigt. Unser Spaziergang führte uns in das Stadtviertel Lavapiés, ein multikulturelles Szeneviertel, hin zum Kulturzentrum „Tabacalera“ (ehemalige Tabakfabrik), welches wir schon im Unterricht kennengelernt hatten. Dort besuchten wir auch einen Teil einer Kunstausstellung.
Als wir dann nach weiterem erkunden müde Füße hatten und unser Hunger sich wieder gemeldet hat sind wir alle zusammen in eine Tapasbar gegangen und haben dort zu Abend gegessen. Da es in Spanien so üblich ist, haben wir mehrere Kleinigkeiten bestellt, die wir dann untereinander geteilt haben. So konnte jeder von Vielem probieren und schon das ein oder andere Leckere für die kommenden Tagen finden.
Nach einem erfolgreichen ersten Tag sind wir dann noch ein wenig durch Madrids Straßen gelaufen, um dann schlussendlich in unser Hostel zu gehen und unsere erste Nacht in Madrid zu verbringen.
texto: Pia

viernes, el 15 de marzo

Heute begann der Tag um 9:30 Uhr. Für den Tag war geplant, dass wir, zwei Schülerinnen des Spanisch-Kurses, unsere Mitschüler durch Madrid führen und ihnen dabei einige Orte, Monumente und Gebäude vorstellen. Wir verließen das Hostel und liefen über die Puerta del Sol, ein Platz im Herzen Madrids und Schauplatz vieler historischer Geschehnisse, in Richtung Gran Vía los – eine große, lebhafte Straße, in der sich viele Einkaufsgeschäfte befinden, weshalb sie auch Madrids Haupteinkaufsstraße ist. Dort stellten wir den Plaza de España und den Plaza del Callao vor, sowie zwei berühmte Gebäude dieser Straße, nämlich El Edificio Telefónica und El Edificio Metrópolis. Wir setzten unsere Stadtführung fort und liefen zur Puerta de Alcalá, bei der wir einen kurzen Stopp machten, um die atemberaubende Architektur dieses aus dem 18. Jahrhundert stammenden Gebäudes zu bestaunen. Sich der Mittagszeit nähernd, hatten wir ein Picknick im Parque del Retiro, dem bekanntesten Park Madrids, geplant, weshalb wir auf dem Weg noch einen Abstecher in einen nahegelegenen Supermarkt machten. Nach der Stärkung genossen wir eine Stunde lang das gute Wetter zusammen mit der ansteckenden Ruhe, die im Park herrscht. Außerdem schauten wir uns vor der Museumstour noch El Palacio de Velázquez und El Palacio de Cristal an. Angekommen im Museo del Prado, wurden dort weltbekannte Bilder von berühmten Malern, darunter „Adán y Eva“ von Albrecht Dürrer und „La maja desnuda“ von Francisco de Goya, vorgestellt, bevor die Stadtführung sich ihrem Ende näherte. Wir begaben uns zurück ins Hostel und hatten den Rest des Tages Freizeit, um so den Tag je nach Lust schön ausklingen zu lassen. Insgesamt war der Tag sehr interessant, da wir viele berühmte Orte von Madrid sehen konnten und das Wetter zum Glück ebenfalls mitspielte, da sich die Sonne im Laufe des Tages auch zunehmend mehr zeigte und man somit das schöne, spanische Wetter genießen konnte, welches in Deutschland leider des Öfteren zu Wünschen übrig lässt.
texto: Estelle y Vanessa


sábado, el 16 de marzo

El programa an diesem dritten Tag en la capital begann zu der sehr humanen Uhrzeit 11:15 Uhr. Mit der Metro ging es vom Callao nahe unseres Hostels zur Plaza de Toros de Las Ventas, der drittgrößten Stierkampfarena der Welt. Auf unserer Führung durch die Arena erzählte uns unser guía (natürlich en español) alles Wissenswerte über die Stierkämpfe und ihre Geschichte in Spanien. Dabei betonte er vor allem die untrennbare Verbindung zwischen ihnen und der cultura española und versuchte mit Herzblut, uns davon zu überzeugen, dass sie eigentlich eine tolle, zu wahrende tradición sind, die heutzutage absolut mit dem Tierwohl in Einklang gebracht ist. Während das Wetter wie die Tage zuvor buenísimo war, machten wir uns daraufhin auf in den Norden der Stadt, zur Plaza de España mitten im Bankenviertel von Madrid. Neben einigen Wolkenkratzern gab es hier die Puerta de Europa zu bestaunen. Dann teilte sich die ohnehin kleine Gruppe auf: Ein Teil fuhr mit Señora Pfefferle zum Madrid Río, einem parallel zum Fluss Manzanares verlaufender Park, in dem sich ich das Centro Cultural “Matadero“ auf einem ehemaligen Schlachthof befindet. Auch zur Lieblingsbeschäftigung einiger (Ir de compras) im gleich nebenan liegenden Einkaufszentrum Madrid Río 2 blieb genug Zeit. Die andere etwas größere Gruppe machte sich zu Fuß auf zum nicht weit entfernten Estadio Santiago Bernabéu, um dort el partido de La Liga gegen Celta Vigo zu verfolgen. Allein das Stadion für 80.000 espectadores war für alle muy impresionante, doch auch das erste Spiel unter dem neuen alten entrenador Zinedine Zidane nahm mit 2:0 einen zufriedenstellenden Ausgang. Zum Genießen des Sonnenuntergangs ging es dann noch zum Templo de Debod, einem in Madrid wiederaufgebautem ägyptischem Tempel. Den Abend gestalteten dann alle individuell nach ihren Wünschen, die Besonderheit des sehr aktiven vida nocturna haben jedoch alle aufgesaugt.
texto: Joñas y Max

Domingo, el 17 de marzo 2019

Der letzte Tag in Spanien war angebrochen, somit wollten wir alle energisch in den Tag starten um Madrid noch in vollen Zügen genießen zu können. Wir begannen den Sonntag mit einer kurzen Reise zum „El Rastro“, dem größten und beliebtesten Flohmarkt in Madrid ist. Er erstreckt sich über mehrere Straßen innerhalb der Calle de Toledo, der Calle de Embajadores und der Ronda de Toledo. Ob Kleidung, Antiquitäten, Bücher oder Platten, alles konnte man vor Ort finden. Es war schön zu beobachten, wie die Menschen miteinander interagierten und auch uns gegenüber sehr offen waren.
Danach fuhren wir mit der Metro zum Busterminal, um von dort aus zusammen nach Toledo zu fahren, in die ehemalige Hauptstadt Spaniens. Hier treffen sich drei Kulturen, da sowohl Christen, Juden aber auch Muslime ihre Spuren in der Stadt hinterlassen haben. Man kann es als eine „Zeitreise ins Mittelalter“ bezeichnen, durch die vielen engen Gassen, Kathedralen und die Stadttore. Als wir uns schließlich die Gassen und Stadttore etwas genauer angeschaut haben, kamen wir ins Zentrum der Stadt, dem „Plaza de Zocodover“. Von dort aus sind alle Sehenswürdigkeiten leicht zu Fuß zu erreichen. Nachdem wir eine kurze Essenspause eingelegt haben, ging es für uns sofort ins „Museo del Ejército“, ein Militärsmuseum welches sich im Alcázar befindet. Dort wurde sich sehr der spanischen Geschichte gewidmet. Auch Kriegsgeräte und Rüstungen konnte man vor Ort sehen. Anschließend machten wir uns auf den Weg zur „Catedral de Santa María“, eines der größten und auffälligsten Gebäude in Toledo. Sie konnte man schon von Weitem klar erkennen. Diese war zunächst von den Mauren als Moschee gebaut worden, wurde aber letztlich zu einer Kathedrale umgebaut. Dann wurde es für die Meisten von uns etwas abenteuerreicher, da wir zusammen zur ‚Tirolina Fly Toledo‘ gelaufen sind. Dort bekommt man die Chance die Aussicht über Toledo zu genießen, während man mit der Seilrutsche über den Fluss „fliegt“. Auch das tolle Wetter führte zu guter Laune und viel Spaß beim Besichtigen. Als wir wieder in Madrid ankamen, entschied sich ein Teil unserer Gruppe in den Park „Madrid Río“ zu gehen. Dort ist es sehr lebendig und man kann sich im großer Park an einem Fluss sehr gut entspannen. Spät am Abend sind wir alle zusammen in ein Restaurant gegangen, in dem sich die Mehrheit für einen „Hamburguesón“,  also einen Burger entschieden hat. Dort haben wir noch sehr schöne Stunden miteinander verbracht und unterhielten uns harmonisch. Zum Abschluss ging es für uns noch in eine Bar, in der wir die letzten Stunden in Madrid ausklingen lassen konnten.

Obernai 2018 – MSG feiert Austausch-Jubiläum

Der Austausch zwischen dem Marta-Schanzenbach-Gymnasium und dem Collège Freppel aus Obernai stand 2018 im Zeichen der 60-jährigen Städtepartnerschaft. Nach einer Woche des Schüleraustausches wurde am Samstag, den 30.6. ein deutsch-französisches Jubiläumsfest gefeiert.
Der Austausch zwischen dem MSG und dem Collège ist schon seit 1981 ein wichtiger Bestandteil der Städtepartnerschaft. In diesem Jahr konnten Marianne Bedbur und Anja LeDru, die beiden verantwortlichen Lehrerinnen aus Gengenbach, mit einer Rekordzahl von 39 Schülerinnen und Schülern ins Elsass reisen. Nach einem Empfang im Rathaus wurden die Haut Koenigsbourg besichtigt, eine Greifvogelschau angesehen und Bowling gespielt. Im Zentrum stand aber wie immer die Zeit mit den Austauschpartnern und den Gastfamilien.
Nach drei Tagen Obernai zogen dann alle Schülerpaare nach Gengenbach um. Die französischen Kinder wurden dabei von den drei Deutschlehrerinnen aus Obernai begleitet, Michèle Guth, Ulrike Heidemeier und Carine Noel. Auch in Gengenbach wurde die Gruppe von Bürgermeister Erny im Rathaus empfangen. Anschließend stand eine Stadtrallye durch Gengenbach auf dem Programm, sowie am Freitag ein Ausflug zu den Vogtsbauernhöfen.
Für Kinder und Lehrer war der Austausch auch in diesem Jahr eine tolle Erfahrung. Fast alle Schülerinnen und Schüler wollen auch in der Zukunft den Kontakt zu ihrem Austauschpartner aufrecht erhalten. Eine französischer Junge war sogar so begeistert, dass er gleich noch eine weitere Woche den Unterricht am MSG besucht.
Einen ganz besonderen Abschluss haben sich die Gengenbacher Französischlehrerinnen für den letzten Tag überlegt: Im Rahmen der 60-jährigen Städtepartnerschaft fand ein zweisprachiges Abschlussfest statt. Über 150 deutsche und französische Schüler, Geschwister, Lehrer und Eltern bevölkerten das Marta-Schanzenbach-Gymnasium. Gemeinsam genoss man die „typisch deutsche Tradition“ von Kaffee und Kuchen, ließ sich von Herrn Feld durchs Schulhaus führen und trat in sprachgemischten Gruppen zu einem deutsch-französischen Quiz an. Die Stimmung war super – nicht zuletzt wegen des auf einem Großbildschirm übertragenen 4:3 der Équipe tricolore gegen Argentinien!
Text: A. Schuhmann

Gastschüler aus Montpellier zu Besuch am MSG

Bereits zum 4. Mal fand der Austausch zwischen dem MSG und dem Lycée Joffre in Montpellier statt. Nachdem die Gengenbacher im März in Südfrankreich waren, kamen nun 23 Französinnen und Franzosen von 5.–12. Mai nach Deutschland.
Das Programm war vielfältig: Vogtsbauernhof und Sommerrodelbahn in Gutach, Führung im ZKM in Karlsruhe, Waldkletterpark etc.
Entsprechend gut war auch die Stimmung bei den Schülern, die sich gut mit ihren Austauschpartnern verstanden. Viele trafen sich über das offizielle Programm hinaus abends und an den schulfreien Tagen mit anderen Deutschen und ihren Partnern, um z.B. gemeinsam in den Europapark zu fahren.
Was den Deutschen am Lycée Joffre auffiel: Die Schüler in Montpellier ziehen sich sehr viel individueller an und haben keine Angst, einen eigenen Stil zu haben und aufzufallen. Man wird auch viel weniger komisch angeschaut, wenn man z.B. mit knallrotem Lippenstift zur Schule kommt.
Was den Franzosen an den Deutschen aufgefallen ist: Während Franzosen nur zu festen Mahlzeiten essen (dann aber gerne länger und viel), essen die deutschen Schüler viel zwischendurch: Sobald es bei den Ausflügen eine Sitzgelegenheit in der Sonne gab, holten sie ihr Picknick heraus, egal, wie spät es war.
Wir bedanken und bei Frau Menuel, Frau Glaß und Frau Schneider für die Organisation und Durchführung der Fahrt.

Text: A. Schuhmann

Am 19. April 2018 besuchten die Schülerinnen und Schüler des Marta-Schanzenbach Gymnasiums das Lycée Freppel in Obernai.
 
Der Gegenbesuch der französischen Schüler erfolgte bereits am 23. Januar Gengenbach. Im Rahmen der sechzigjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten der Städtepartnerschaft zwischen Obernai und Gengenbach wurden die Freunde aus Gengenbach von der stellvertretenden Bürgermeisterin Isabelle Obrecht im historischen Rathaus von Obernai empfangen. Im Übrigen ist es die älteste Städtepartnerschaft zwischen einer badischen und einer elsässischen Stadt. Den Jugendlichen wurde in einem Werbevideo ein Überblick über die beiden Partnerstädte und die jahrelange Partnerschaft vorgestellt.
Anschließend wurde in der Schule eine Nachrichtensendung auf Französisch und die Tagesschau auf Deutsch gezeigt. Hierbei sollten die Schüler ein Augenmerk auf die Unterschiede zwischen den beiden Sendungen legen. Bei der Priorisierung und Reportagenauswahl sahen viele Schüler Veränderungsbedarf, damit sich die Nachrichtenvermittlung zweier Nachbarstaaten nicht so stark unterscheidet.
Nach dem gemeinsamen Essen, bei dem die Schüler mit ihren Austauschpartnern ins Gespräch kamen und die Sprachunterschiede zu überbrücken versuchten, nahmen sie an einer bilingualen Stadtführung durch die historische Altstadt von Obernai teil.
Nach 60 Jahren gelebter Partnerschaft ist es in der heutigen Zeit immer wichtiger, dass die Freundschaft zwischen unseren beiden Nationen bestehen bleibt. Insbesondere sollte gerade die Intensivierung der Städtepartnerschaft für Jugendliche vorangetrieben werden. Darum kann über einen Schüleraustausch ein Grundstein für eine Brücke über den Rhein, für ein Andauern der Freundschaft und ein Ausbau der Europäischen Union gelegt werden.
Bericht: Elias Erny

Montag, 14.05.–Mittwoch 16.05.

Nach einer entspannten Busfahrt kamen wir am Frankfurter Flughafen an. Als unser Flug um 20:15 startete, realisierte man nach wochenlangem Warten, dass es nun endlich los ging. Der 9 Stunden Flug nach Peking verlief reibungslos, jedoch für die meisten ohne Schlaf. Angekommen am Flughafen in Peking mussten alle zuerst einen riesigen Sicherheitsakt durchlaufen. Unter anderem wurden mehrere Male Photos von uns gemacht und Fingerabdrücke genommen. Der Flug von Peking nach Shanghai verlief wegen einiger Turbulenzen etwas holpriger. Doch letztendlich haben wir es alle gut überstanden. Als alle glücklich ihr Gepäck entgegennahmen trafen wir uns mit unserem Reiseleiter Gao. Auf dem Weg zum Bus überwältigte uns die drückend schwüle Hitze, weshalb alle froh waren, dass der Bus mit einer Klimaanlage ausgestattet war. Vom Flughafen fuhren wir in die Stadt hinein um dort zu Abend zu essen. Für manche war das die Chance zu lernen wie man mit Stäbchen isst, was zu lustigen Momenten führte. Nach Identifizieren der Gerichte wagten wir uns an das Probieren. Auch wenn es für uns außergewöhnliche Gerichte hab, fand jeder etwas, das ihm schmeckte, und alle wurden satt. Nach Einchecken im Hotel, kam natürlich direkt die Frage nach dem WLAN. Unsere Doppelzimmer waren sehr schön, zum Glück hatten auch die Zimmer Klimaanlagen, durch die alle die erste Nacht gut überstanden. Wie erwartet gab es am Morgen des 2. Tages auch zwei Langschläfer, die 15 Minuten zu spät zum Treffpunkt erschienen. Den ersten Stop legten wir im „Yu Garden“ in der alten Stadt Shanghais ein. Dort und in der Innenstadt durften wir uns zwei Stunden selbst umschauen und bummeln. Nach unserem Lunch begaben wir uns auf den Weg ins Shanghai Museum. In diesem könnten wir uns ein Bilder von der Altchinesischen Kultur machen. Die Nanjing Road bot allerlei Möglichkeiten, von traditionellen Essenläden bis hin zu Luxus Marken. Natürlich darf bei einem Besuch in Shanghai der Blick auf die Skyline nicht fehlen, weshalb wir alle zusammen zu der Promenade „Bund“ fuhren. Nach dem Abendessen hatten wir auch noch einmal die Chance alles im Dunkeln anzuschauen. Es war ein sehr heißer und anstrengend Tag aber dennoch war es ein tolles Erlebnis, die Großstadtluft zu schnuppern.

Text: Hanna K. und Marlit

Donnerstag, 17.05.

Nach einem schnellen Frühstück fanden wir uns um 8:15 Uhr abfahrbereit in der Lobby des Hotels ein.

Da wir an diesem Abend mit dem Nachtzug nach Xi‘an fahren würden, mussten wir unser ganzes Gepäck schon am Morgen in den Bus einladen. Nach einer eher unfreiwilligen einstündigen Rundfahrt durch Shanghai kamen wir kurz darauf bei dem 340 Meter hohen JinMao an. Dort ging es die 88 Stockwerke binnen 45 Sekunden hinauf. In atemberaubender Höhe wurde uns ein weitläufiger Blick über Shanghai geboten.

Nachdem wir etwas zu Mittag gegessen hatten, ging es für uns mit dem Bus nach Suzhou. Dort angekommen besichtigen wir eine Seidenfabrik und konnten Mitbringsel für Zuhause kaufen.

Um das Straßenleben kennen zu lernen, führte uns unser Guide zu einer typisch chinesischen Einkaufsstraße namens „7 Miles“ auf der wir weitere Souvenirs erwerben konnten.

Nach einem kurzen Supermarkt Einkauf um Proviant für die 13 stündige Zugfahrt zu kaufen und einem Abendessen machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof von Suzhou, von wo aus wir uns mit den Nachtzug nach Xi‘an begaben.

Text: Amelie und Leonie

Freitag, 18. Mai 2018

In den Freitag, den 18. Mai sind die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des China-Austauschs 2018 anders gestartet, als sonst. Der Nachtzug hat die Schüler und Lehrer nach einer zwölfstündigen Fahrt um 9:50 Uhr in Xi‘an abgeladen. Nach dieser langen aber äußerst angenehmen und aufregenden Fahrt ging es direkt weiter zur High School affiliated to Xi’an Jiaotong University, in der die Schüler in der nächsten Woche sicherlich viel für ihr Leben lernen können. In Zweier-Reihen haben die Schüler mitsamt Lehrern applausempfangend den Saal der Begrüßungszeremonie betreten und waren schnell beeindruckt von den vielen Talenten, die einige Schüler der Schule in Xi‘an in sich tragen. Im Anschluss wurde in der Cafeteria mit den chinesischen Partnern zu Mittag gegessen, um sich etwas kennenzulernen. Der nächste Punkt auf der gefüllten To-Do-List dieses Freitags war der Besuch des Museums in Xi‘an, gefolgt von der Besichtigung der „großen wilden Gans-Pagode“ in Xi‘an.

Abends haben sich die Deutschen Schüler zu den Familien der chinesischen Austauschpartner begeben, während die Lehrer in ein benachbartes Hotel eingecheckt haben.

Text: Oliver H.

Samstag 19.05. und Sonntag 20.05.

Am Wochenende hatten wir alle erst einmal reichlich Zeit, unsere Austauschschüler und deren Familien näher kennenzulernen und uns an die neue Umgebung in Xi‘an zu gewöhnen. Dabei haben viele die Zeit genutzt um – teilweise auch mit anderen Austauschschülern und deren chinesischen Partnern – Freizeitaktivitäten zu unternehmen oder Sehenswürdigkeiten zu besuchen, die der enge Zeitplan für die kommende Woche nicht beinhaltet, denn auch Xi’an ist für deutsche Verhältnisse eine riesige Großstadt, die auch kulturell und historisch unglaublich viel zu bieten hat.

Text: Max B.

Montag, 21.05

Nach einem ereignisreichen Wochenende mit den Familien unserer Austauschpartner, haben wir uns pünktlich zur Morgenversammlung an der Schule getroffen. Bei der Flaggenzeremonie wurde zur Nationalhymne die Staatsflagge gehisst. Anschließend wurden von mehreren Schülern und Lehrern Reden gehalten. In unserer ersten Unterrichtsstunde haben wir die chinesische Kampfkunst Kung Fu ausgeübt. Die eingeübte Choreo beansprucht Beine sowie auch die Arme und dient dazu, die eigene Sportlichkeit zu zeigen. Danach wurde uns von einer Kunstlehrerin verschieden, typisch chinesische, Handwerksarbeiten gezeigt. Die Masken, die wir designen duften, wurden früher genutzt um Wasser zu schöpfen. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Xi’ans ist die riesige Terrakotta Armee, die wir nach einer Stunde Fahrt erreichten. Gebaut wurde sie von einem chinesischen Kaiser, der den Wunsch, eine Armee auch nach dem Tod zu haben, ab seinem 13. Lebensjahr verfolgte. Ab diesem Zeitpunkt bis zu seinem Tod lies der Kaiser an diesem Projekt arbeiten, beendet wurde der Bau allerdings von seinem Sohn. Die Figuren der Armee sind alle einzigartig und sehr detailliert dargestellt. Die Ausgrabung der Terrakotta Armee ist bis heute noch nicht beendet worden. Gegen 16:00 Uhr fuhren wir, von strömenden Regen begleitet, zur Schule zurück.

Text: Aurelia und Alena

Dienstag, 22.05.

Unsere Reisegruppe fand sich wie jeden Schultag um 7:30 am Treffpunkt der chinesischen Schule ein. Nach drei wettertechnisch eher durchwachseneren und kühleren Tagen, war es heute wieder sonnig bei Temperaturen um die 25 Grad. Gegen 8 Uhr begaben wir uns zum Reisebus, der uns nach einer kurzen Fahrt am Chanba Campus der Schule aussteigen ließ. Es handelt sich dabei um eine Schule, die ebenfalls an die Universität von Xi‘an angegliedert ist. 1000 Schüler in 20 Klassen lernen hier in einem moderneren Gebäude, das sich inmitten eines Wohngebietes und einer grünen Umgebung befindet. Im Laufe des Vormittags wurden uns im Kunstunterricht einige chinesische Maler und deren Werke näher gebracht, wobei wir auch selbst mit Tinte sowie Pinsel aktiv werden durften. Außerdem fanden im Rahmen des Sportunterrichts Wettbewerbe im Tauziehen und Fußball statt, wobei das MSG mit jeweils 2:0 klar die Oberhand behielt. Nach einem für uns exklusiven Buffet in der schuleigenen Mensa stand ein Treffen mit den Schülern der Mittelstufe auf dem Plan, um anschließend (nach dem obligatorischen Gruppenfoto) mit dem Bus zu dem Gelände zu fahren, auf dem 2011 die Expo stattfand. Dabei besichtigten wir einen Turm, der sich inmitten einer Halbinsel befand und eine Aussicht auf die grünen Parks bot.

Mit dem Ende des Unterrichts der Chinesen um 18:10 endete auch unser Programm und wir gingen mit unseren Austauschpartnern nach Hause. Einige von ums begleiteten sie auch noch mit in die Universität, wo sie oftmals ihre Hausaufgaben in Ruhe und bis spät am Abend erledigen.

Text: Hannes

Mittwoch, 23.05.

Nach üblicher Zusammenkunft um 7:30 Uhr in einem der Aufenthaltsräume der Schule beginnen wir den Tag mit einer Busfahrt, die uns durch das gewohnte Umfeld voller Hochhausungetüme mit rund 20 Stockwerken führt.

An der Hangtian Schule angekommen, erleben wir einen herzlichen Empfang. Anschließend bestaunen wir Schüler das allmorgendliche Aufwärm-Ritual, welches von einem Dauerlauf gekrönt wird.

Nur kurze Zeit später werden wir je einem Chinesen (13-14 Jahre alt) zugeordnet und dürfen diesen in die jeweils nächste Unterrichtsstunde begleiten. Nicht nur die Aufregung und die ständigen Blicke auf die so fremd wirkenden Deutschen, sondern auch die Art des Unterrichts sind neu für uns. Zwar existieren auch Tisch, Stuhl und Tafel, dennoch redet nur äußerst wenige mit ihrem Sitznachbarn und anstatt Eigenarbeit wird viel mit monotonem Wiederholen der vom Lehrer vorgesprochenen englischen Vokablen gearbeitet!

Auf den Unterrichtsbesuch folgt eine eigens für uns gehaltene Geschichtsstunde, welche uns die Historie Chinas und im Besonderen Xi’ans und der Provinz näher bringt.

Später folgt eine Tanzstunde, welche von einer jungen Chinesin angeleitet wird. Bei „We will rock you“ beweisen wir nun unsere Hip-Hop-Künste.

Natürlich lässt die verdiente Pause nicht lange warten und so speisen wir gut in der schulischen Mensa.

Doch schon nach kurzem Verweilen in einer Pause werden wir entdeckt und müssen 30min lang Unterschriften an die jungen chinesischen Schüler und Schülerinnen verteilen.

Daraufhin geht es mit dem Bus zurück an unsere Austauschschule, wo wir uns, unter der Anleitung von Herrn Biermann, auf das bevorstehende Basketball-Spiel vorbereiten. Zwar zeigt der wertvolle Rat seine Wirkung, doch trotz Bemühung der Deutschen gewinnt das chinesische Schulteam mit Leichtigkeit gegen uns (Endspielstand: 73-34). Trotz anfänglicher Führung und kurzer Ungläubigkeit können auch nicht spielende Schüler und Lehrer ein aktives Spiel, das von gigantischen Distanzwürfen unserer Freunde geprägt ist, genießen.

Nach diesem Highlight wird der Tag mit einem für unsere Austauchspartner und uns konzipierten Deutschunterricht, der Kunst, Mathe, Märchen oder chinesisches Essen behandelt, beendet. Im Warteraum wird schließlich jeder von seinem Partner abgeholt, womit der offizielle Teil des Tages gegen 18:30 Uhr beendet ist.

Text: Hanno

Donnerstag, 24.05.

Heute startete der Tag mit 3 Unterrichtsstunden: Geschichte, in der wir etwas über Sehenswürdigkeiten, Geschichten und Spezialitäten von Xi‘an gehört haben.

Tanz, in der wir den traditionellen Fächertanz aus China gelernt haben und Sport in der die Kung Fu Choreografie von Montag wiederholt wurde. Nach einer kurzen Pause und dem Mittagessen ging es dann zu der berühmten Stadtmauer, auf der wir mit dem Fahrrad gefahren sind. Die Stadtmauer ist rechteckig um den früheren Stadtkern Chang‘an gebaut und mit dem Fahrrad in einer Stunde zu bewältigen. Daraufhin liefen wir zum Trommelturm mit dem früher die Uhrzeit für die Stadtbewohner angegeben wurde. Neben diesem Turm konnten wir eine Kulturstraße besichtigen auf der rechts und links traditionelles und außergewöhnliches Essen angeboten wird.

Text: Theresa

Samstag, 26.05.

Kaum aus dem Nachtzug ausgestiegen, war 7:20 die Abfahrt zur weltberühmten chinesischen Mauer, die wir kurz darauf erreichten. So langsam kamen wir dem Aufstieg näher. Nach etwa 20 Minuten erreichten wir die erste Station in der wir uns etwas abkühlen konnten. Die Menschenmassen in dem kleinen Gebäude drängten uns allerdings kurz darauf wieder raus um die chinesische Mauer weiter zu erklimmen. Bei der Hälfte angekommen wurden einige Bilder geschossen und eine große Pause eingelegt. Nach dem Treffpunkt um 10:30 ging es auch schon wieder in den Bus und auf den Weg zum Mittagessen. Zum Mittagessen die gewohnte Situationen: lachende Gesichter und Gespräche an den Tischen. Als die Teller leer und die Mägen gefüllt waren, ging es weiter zum Olympiagelände in Beijing aus dem Jahre 2008. Die meisten waren schon müde von dem Aufstieg der chinesischen Mauer, allerdings wurde das Stadion mit Bewunderung betrachtet. Im Anschluss besuchten wir die Altstadt Pekings. Dort bekamen wir einige neue Informationen und die Bedeutung vieler Objekte an den Türen der alten Stadt. Daraufhin schlossen wir den Abend mit einem leckerem Abendessen ab und aßen originale Pekingente.

Text: Kaan

Sonntag, 27.05.

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel machten wir uns um 8:30 Uhr auf den Weg zum Platz des Himmlischen Friedens. Schon durch die Fenster des Busses konnten wir eine riesige Menschenmasse erkennen. Beeindruckend war, dass unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel erst drei Tage zuvor auf diesem Platz vor dem chinesischen Parlament begrüßt wurde. Von dort aus durchquerten wir verschiedene Tore zur Verbotenen Stadt. An Feiertagen ist sie eine der beliebtesten Attraktionen und es werden bis zu 80.000 Tickes verkauft. Durch die Größe der Anlage haben sich die Menschen allerdings gut verteilt, so dass wir in Ruhe zuerst den politischen Verwaltungshof, dann den privaten Hof der kaiserlichen Familie und zum Schluss den kaiserlichen Garten bestaunen konnten.

Nach dem Mittagessen führte uns Jessica, die Reiseleiterin, weiter zum Himmelstempel, dem Wahrzeichen von Peking. Von der Marmorterrasse aus hatten wir einen schönen Blick über den Garten und auf die Hochhäuser entlang des Horizonts. Vor dem Abendessen verweilten wir noch einige Zeit in einem chinesischen Markt. Ein blauer Himmel und strahlender Sonnenschein haben auch den letzten Tag in China perfekt gemacht.

Text: Kim

«Je ne parle pas français, aber …»
Bericht Kursfahrt Paris 2018

Wie jedes Jahr beendeten auch dieses Jahr die Schüler des Französisch- und BK-Kurs der Kursstufe das Schuljahr mit einer viertägigen Fahrt nach Paris. Vom 20. bis 23. Juli konnten die Elftklässler in der französischen Hauptstadt viel entdecken. So wurde am ersten Tag zu Fuß in Abschnitten die sogenannte axe historique erkundet, die vom Stadtteil Marais über den Louvre und den Obelisk bis zum Arc de Triomphe reicht. Die Erkundung wurde von Präsentationen der Schüler über die Sehenswürdigkeiten ergänzt, wodurch die Bedeutung und Hintergründe der Monumente deutlicher wurden. Nachdem die Schüler am Samstag Paris in kleinen Gruppen selbst erkundet hatten, besuchten sie gemeinsam die französische Komödie „Folies Guitry“ im Bois du Boulogne. Anschließend durfte bei der Reise nach Paris die Besteigung des Eiffelturms natürlich nicht fehlen, wobei der mühsame Aufstieg mit grandiosen Blicken über die Millionenmetropole während des Sonnenuntergangs belohnt wurde. Am Sonntag konnten die Schüler ihre Französischkenntnisse in den zahlreichen Bistros des Montmartre im Gespräch mit den Bediensteten anwenden. Die Pariser Kunstszene mit den vielen Museen und Galerien, die von Renaissancekunst bis zu Expressionisten reicht, beeindruckte natürlich die Kunstinteressierten des BK-Kurses. Neben dem Musée du Louvre mit der weltberühmten Mona Lisa erkundeten sie die Skulpturen des Musée Rodin. Die Stadt mit ihren romantischen Gassen, historischen Gebäuden und Museen ist immer eine Reise wert und es lohnt sich immer, die Fahrt mit dem TGV ins Herz des Nachbarlandes auf sich zu nehmen.

Comme chaque année les élèves du cours de français et d‘art de la KS1 ont terminé l‘année scolaire avec le voyage à Paris. Du 20 au 23 juillet nous avons découvert la capitale française. Le premier jour, l’axe historique, qui s’étend du quartier du Marais en passant par le Louvre et l’Obélisque jusqu’à l’Arc de Triomphe, a été exploré à pied en écoutant des différentes présentations sur les curiosités qui ont été préparées par les élèves.
Samedi matin on a eu du temps libre pour découvrir soi-même la ville et pour faire du shopping. L‘après-midi nous nous sommes retrouvés pour visiter le théâtre à plein air qui s‘appelle «Folies Guitry» au Bois du Boulogne. Ensuite on a décidé de monter à la Tour Eiffel et cette montée difficile de 700 marches a été récompensée par des vues magnifiques sur la métropole pendant le coucher du soleil.
Le dimanche nous avons eu la possibilité de pratiquer nos connaissances linguistiques aux bistros autour de Montmartre et le Sacré-Cœur. Là, on a eu rendez-vous avec le cours d’art pour un pique-nique commun.
Le dernier jour les cours sont allés au Louvre ensemble. Nous avons visité la Joconde et beaucoup d‘autres œuvres populaires. Avant le départ du train nous avons eu la dernière possibilité d‘aller en ville en petits groupes. Paris avec ses ruelles romantiques, ses bâtiments historiques et ses musées vaut toujours un voyage en prenant le TGV au cœur du pays voisin.
Text: Mara Pristl, Marcel Neumaier, Elias Erny (KS)

Vom 8. bis 12. März 2018 fand die diesjährige Kursfahrt des vierstündigen Spanischkurses nach Barcelona statt.

Jueves, el 8 de marzo

Als sich alle Anderen nochmal im Bett gedreht haben, trafen wir uns um 6 Uhr morgens am Rondell, um mit dem Busunternehmen Schnurr aus Zell a.H. an den Flughafen nach Basel zu fahren. Von dort aus ging die Reise mit dem Flugzeug weiter, was für einige sehr aufregend war, da es ihr erster Flug war, bis wir gegen Mittag in Barcelona aufsetzten. Nach einer weiteren einanhalb Stunden mit der Metro und zu Fuß kamen wir beim unserem Hostal an.

Bereits am ersten Tag bekamen wir durch 2 Schüler eine Altstadtführung, durch welche wir einige der bedeutsamen Sehenswürdigkeiten Barcelonas besuchten. Darunter waren bspw. der Mercat, mit seiner gigantischen Auswahl an frischen Waren wie Obst und Gemüse, sowie Meerestieren, und die Plaza de Catalunya. Beide liegen direkt an den Ramblas, der bekannten Einkaufsstraße Barcelonas. Fehlen darf natürlich auch nicht das Monumento de Colón nach dem Entdecker Christoph Kolumbus.
 
 

Viernes, el 9 de marzo de 2018

Nach dem etwas dezenteren Frühstück ging es von der Metrostation Drassanes mit der línea 3 und ein paar Schritten zu Fuß zum Stadion des FC Barcelona Camp Nou. Schon von außen beeindruckte uns das Stadion in seiner Größe sehr. Begonnen mit einem Museumsbesuch, weiter über die Presseräume, bis hin zum Herzen des estadio, wurde uns ein ausführlicher Einblick in den katalanischen Verein gegeben.
Am Freitagnachmittag besuchte der Kurs den Parc Güell, ein Park der Werke des Künstlers Gaudí ausstellt und außerdem einen tollen Ausblick auf ganz Barcelona bietet. Verbunden mit schöner Natur war dies ein gelungener Ausflug und nicht umsonst einer der beliebtesten Orte der spanischen Stadt.
Zum gemeinsamen Abschluss des Tages besuchten wir eine Flamenco-Show. Flamenco, welcher nicht nur aus Tanz, sondern auch aus Musik und Gesang besteht, hat eine lange Tradition in Spanien. Dennoch wurden unsere Erwartungen nicht ganz erfüllt, da die gesamte Vorstellung, aufgrund der Historie des Flamencos, sehr orientalisch geprägt war.
 

Sábado, el 10 de marzo de 2018

An diesem schönen Morgen machten wir uns um kurz nach 9 Uhr auf den Weg zum Museu Nacional d‘Arte de Cataluña. Während die Besichtigung für die einen sehr beeindruckend war, freuten sich andere viel mehr darauf die Sonnenstrahlen en la naturaleza im Jardín botánico histórico zu genießen. Nachdem wir uns im Supermercado mit Essen für unterwegs versorgt und die lange Wartezeit auf den Bus überwunden hatten, ging es endlich auf den Hausberg Montjüic. Von dort hatten wir einen tollen und impresionanten Ausblick auf ganz Barcelona und das Meer. Daraufhin eilten wir den Berg wieder hinab, konnten dabei sogar noch el estadio olímpico sehen und kamen dann gerade noch pünktlich zum Poble Español.
Der nächste Programmpunkt dieses Tages war das Poble Espanyol, ein Freilichtmuseum, das typische Häuser und Plätze verschiedener Epochen und Regionen Spaniens ausstellt. Tolles Wetter, eine kompetente Führung und auch ein Auftritt mit typisch spanischer Musik rundeten auch diesen Tag ab.
 

Domingo, el 11 de marzo de 2018

Der Sonntagmorgen begann ganz entspannt a las diez y media am Port de Barcelona. Nach dem Überqueren der Rambla de Mar und einem kleinen Vortrag über das Hafenviertel Barceloneta machten wir uns auf den Weg zur anstehenden Bootsfahrt durch den Hafen. Eine knappe Stunde lang konnten wir nun in Ruhe das Meer und die Hafenatmosphäre auf uns wirken lassen. Trotz einiger Seekranker war es für alle eine schöne Alternative den Hafen auch mal aus einer anderen Perspektive zu erkunden.
Nachmittags startete unsere excursión zur berühmten Kirche Sagrada Familia. Da unser Führer leider kurzfristig verhindert war, mussten wir eine ganze Stunde auf einen neuen Führer warten. Dies war für die chicas nicht weiter schlimm, weil ein spanischer Mitarbeiter mit seiner Ausstrahlung alle begeistern konnte. Als dann die Führung losging, bekamen wir alle Besonderheiten der Kirche von außen und innen zu sehen. Die arquitectura war sehr eindrucksvoll, jedoch erklärte unsere Führerin viele uninteressante und für uns unwichtige Details, weshalb viele froh waren, als die Besichtigung zu Ende war.
 

Freizeit – tiempo libre

Neben einem abwechslungsreichen Programm hatten wir auch viel Zeit um Barcelona auf eigene Faust zu erkunden. Zwischen den Programmpunkten blieben des Öfteren ein paar Stunden tiempo libre, in denen
geshoppt, gegessen oder einfach nur die Stadt genauer kennengelernt werden konnte. Außerdem hatten wir abends die Möglichkeit uns kulinarisch durch Barcelona zu probieren und die Stadt unsicher zu machen.
Natürlich waren auch el mar y la playa ein beliebter Aufenthaltsort bei uns Schülern, da die Kombination aus Großstadt und Strand eine ganz neue Erfahrung für uns war. Sowohl im Morgengrauen um 6:30 Uhr, als auch abends um 21:00 Uhr hieß es ¡Vamos a la playa!
 

Letzter Abend

Um die erfolgreiche Spanischreise passend zu beenden, verbrachten die Schülerinnen und Schüler einen gemütlichen Abend gemeinsam in einer Bar de PinchosPinchos sind ein typisch spanisches Gericht, wobei man sich in mit verschiedenen kleinen Häppchen an der Theke einer solchen Bar bedienen kann. Alle waren von den spansichen Spezialitäten überzeugt, denn das Probieren typischer Gerichte bereicherten die kulturellen und sprachlichen Erlebnisse der Studienfahrt ebenfalls enorm.
 

Lunes, el 12 de marzo

Nach fünf aufregenden und wunderschönen Tagen mussten wir uns leider wieder von Barcelona verabschieden. Aufgrund dessen, dass unser Metroticket nicht überall gültig war, gab es ein kleines Chaos und unsere Fahrt zum Aeropuerto dauerte etwas länger als geplant. In der Sicherheitskontrolle mussten dann ein paar von uns Schülern einen Drogentest machen. Zum Glück sind alle negativ ausgefallen und wir konnten somit vollzählig in den Flieger nach Basel einsteigen.

¡Hasta luego Barcelona!
Deutsch-französischer Schüleraustausch
 
Nous, le cours de français de la KS1, avions la possibilité de faire un échange scolaire avec les élèves du lycée Freppel d´Obernai, le mardi 23 janvier 2018 – à l’occasion du projet officiel «la journée franco-allemande».
Au début nous nous sommes retrouvés à l´école pour préparer le buffet et arranger les tables dans la salle de classe.
Après nous sommes allés en ville pour rencontrer les Français devant la mairie. Premièrement nous étions très timides et nous ne savions pas comment entrer en contact avec nos correspondants, mais peu après la glace a brisé et le maire de Gengenbach nous a accueilli en français et en allemand!  A la mairie nous pouvions manger des bretzels et boire quelque chose.
Quand l’accueil avait été terminé, nous sommes retournés à l´école pour faire la connaissance des Français et nous avons analysé des caricatures franco-allemandes. Quelques élèves ont présenté les résultats de la caricature qu´ils avaient choisie.
Ensuite il y avait une petite pause pendant laquelle nous avons «attaqué» le buffet.
Vers midi nous avons eu une visite guidée au Niggelturm. Puis nous avions du temps libre avec nos correspondants.
À la fin nous avons fait une photo du groupe entier et nous avons pris congé des Français. Une deuxième rencontre est déjà prévue pour le mois d’avril.
 
Wir, der Französisch-Leistungskurs, der KS1 hatten das Glück, an einem Französisch– Austausch mit dem Lycée Freppel unserer Partnerstadt Obernai teilnehmen zu können. Nachdem wir das reichhaltige Buffet vorbereitet hatten, begaben wir uns zum Rathaus, um unsere Austauschpartner abzuholen. Nach anfänglicher Schüchternheit brach dann das Eis und Bürgermeister Erny begrüßte uns alle mit einer Rede. Wir stärkten uns mit Brezeln und Softgetränken und begaben uns mit unseren Austauschpartnern zurück zur Schule, um uns besser kennenzulernen. Anschließend werteten wir gemeinsam Karikaturen aus und eröffneten das Buffet. Nachdem die einzelnen Gruppen zum Großteil ihre Ergebnisse präsentiert hatten, wurden wir durch den Niggelturm geführt. Im Anschluss daraan hatten wir noch ein wenig Freizeit, um unseren Gästen das Gengenbacher Städtle zu zeigen. Gegen 14.15 Uhr trafen wir uns dann wieder am Rathaus, um ein Gruppenfoto zu machen und um uns anschließend zu verabschieden. Ein Wiedersehen findet bereits im April statt.
Textes : Esra Gül + Lea Huber

Sábado, el 11 de marzo de 2017

Um 6:30 Uhr ging es mit dem Bus am Sonnenparkplatz in Zell los. Dieser fuhr nach Gengenbach, um den Rest der chicas, Señor Fleig und Señora LeDrû einzusammeln. Danach ging es weiter an den aeropuerto in Basel, wo unsere Reise erst richtig startete. Nach unserem zweieinhalb stündigen Flug kamen wir alle erschöpft , trotzdem neugierig auf das was uns erwartete, in Sevilla an. Unglücklicherweise gab es ein Problem bei der Kofferrückgabe: Ein Koffer fehlte. Nachdem der steckengebliebene Koffer wieder gefunden wurde, konnten wir uns endlich an unser Hostel begeben. Dort waren alle gespannt auf den Dachterrassenpool, welchen wir uns sofort anschauten. Schnell fiel auf, dass wir nicht die einzigen jóvenes waren.
Zudem gab es einen Gemeinschaftsraum und eine Gemeinschaftsküche, die allerdings nicht sonderlich appetitlich aussah.
Später zeigte Señor Fleig uns die Umgebung, damit wir ein bisschen an Orientierung gewannen.
Auf dem Weg zum Torre del Oro, wo unsere geplante paseo en barco stattfand, trafen wir in der Einkaufsstraße auf eine Gruppe von Tänzern, die von Musik begleitet, durch die Straßen zogen. Die Bootsfahrt war trotz Wind ein schönes Erlebnis.
Als wir zur Carbonería, einer Flamencobar liefen, begegneten uns zufälligerweise in schwarz gekleidete Kinder und Männer, die eine Jesusstatue auf den Schultern trugen. Es erinnerte an eine Prozession der Semana Santa.
In der Flamencobar fanden wir leider nichts nach unserem Geschmack.
Um 21.30 Uhr begann der flamenco. Vor uns saßen un guitarrista, un cantante y un bailador. Wir chicas haben uns den flamenco zwar anders vorgestellt, doch trotz allem war es sehenswert.
 

Domingo, el 12 de marzo de 2017

El desayuno am Sonntagmorgen bot nur wenig Auswahl: heller und dunkler Toast, drei verschiedene Sorten Marmelade, drei verschiedene Fruchtsäfte und zwei unterschiedliche Müslis.

Bereits beim Verlassen des Hostels bekamen wir die Sonne zu spüren.

Im Parque de Maria Luisa genossen wir den Vormittag bei warmen veinticinco Grad.

Danach gingen wir weiter zum naheliegenden Plaza de España, welcher mit Mosaiken und azulejos verziert ist.

Als nächste Station war der Real Alcázar geplant, den wir leider wegen eines Reservierungsfehlers auf einen anderen Tag verschieben mussten. Dies hatte allerdings auch eine gute Seite: So wurde die Mittagspause verlängert. Nach drei Stunden Mittagspause ging es weiter zur Giralda, dem Glockenturm der Stadt. Dort stiegen wir 32 Stockwerke, um die Stadt von oben zu sehen und den Ausblick zu genießen. ¡Qué buena vista!

Daraufhin schauten wir uns die üblichen Gegenstände der Kathedrale an. Neben einem Altar aus Gold und unzähligen Bänken, befand sich dort auch das Grab, in dem angeblich Cristóbal Colón begraben liegen soll.

Nach unserem einstündigen Aufenthalt bekamen wir bis um 24:00 Uhr freie Wahl über die Gestaltung unserer Freizeit.

Lena, Rita y Sabrina

Lunes, el 13 de marzo de 2017

Schon früh morgens starteten wir unsere excursión nach Granada mit einer dreistündigen Busfahrt mitten durch Andalucía. Die Fahrt wurde von den meisten zum nochmal weiterschlafen genutzt, bis wir einen kleinen Zwischenstopp machten, um Essens- und Trinkvorräte aufzufüllen.
¡Buenos días, Granada !
Als wir endlich in Granada ankamen, starteten wir unseren Tag mitten im barrio Albaicín am Mirador San Nicolás. Von dort aus konnte man die ganze Stadt überblicken und hatte außerdem una vista impresionante auf die Alhambra.
Dann machten wir uns auch schon auf den Weg in die Innenstadt durch die vielen Gassen, wo wir nach ein paar Orientierungsproblemen von Jenny und Lilith auch ankamen. El Albaicín, durch welchen unser Weg führte, gehört zum UNESCO-Kulurerbe und zählt zu den Orten más bonitos en Granada.
In der Stadt machten wir erstmal eine Mittagspause para beber y comer und um die Stadt ein bisschen zu erkunden.
An der Plaza Bib Rambla trafen wir uns nach der Pause wieder, die leider ein bisschen zu kurz war, um noch die Catedral, sowie die Capilla Real anzuschauen.
Denn dann mussten wir uns auch schon auf den Weg hoch auf die Alhambra machen. Die Alhambra liegt auf einem der drei Hügel (Sabikah) von denen Granada umgeben ist. So ging unser Weg natürlich viel bergauf. ¡ Fue muy duro !
Nachdem wir die Tickets für die Alhambra abgeholt haben, ging es mit der Erkundigung weiter. Gemeinsam besichtigten wir als erstes den Generalife. Ein wunderschöner Garten inklusive dem Sommerpalast. Ein Ort, an dem sich die ehemaligen maurischen Herrscher erholen konnten.
Leider fing es dann stark an zu regnen und somit mussten wir unsere Besichtigung bei schlechtem Wetter fortführen. ¡ Qué pena ! Danach besuchten, die eingeteilten zwei Gruppen, zu unterschiedlichen Zeiten die Palacios Nazaríes. ¡ El corazón de la Alhambra !
Die Bauwerke sind faszinierend und eindrucksvoll. Ein empfehlenswerter Ort für diejenigen, die sich für Architektur und Kunst interessieren.
Zum Abschluss schauten wir uns die Alcazaba an, eine ehemalige militärische Festung. Oben vom Turm aus hatte man noch einmal eine tolle Aussicht auf die schöne Stadt Granada.
Der Bus holte uns schließlich vor Ort ab und wir kehrten abends zurück nach Sevilla. Bei gutem Wetter hätte man den Ausflug noch mehr genießen können.

Jenny y Lilith

Mehr Fotos gefällig?

Bilder zu dem Schüleraustausch und den Studienfahrten finden Sie hier:

Deutsch-Chinesischer Schüleraustausch 2018

Der Austausch zwischen dem MSG und der High School of Xi’an findet seit 2009 im zweijährigen Rhythmus statt. Im Mai 2018 besuchten 35 Schülerinnen und Schüler aus Gengenbach die chinesische Partnerschule. Diese hat immerhin den Titel „Wichtigste Highschool Xi’ans und der Shaanxi Provinz“ und ist seit 2008 Modellschule für die Shaanxi Provinz.
Der Austausch ist für beide Seiten kulturell enorm interessant, denn die Lebensbedingungen in den beiden Städten unterscheiden sich sehr stark. Xi’an war während 13 Dynastien die Hauptstadt Chinas. Es wurde ca. 1100 v. Chr. gegründet und hat heute 12 Millionen Einwohner. Xi’an ist der Startpunkt der Seidenstraße und man kann dort Sehenswürdigkeiten wie die Terracotta-Armee und die Wildganspagode besichtigen.
Die besondere Lebensqualität in Gengenbach beeindruckt die chinesischen Gäste aber dennoch.

Weitere allgemeine Informationen zu dem Schüleraustausch in China finden Sie hier:

Sie wollen mehr über die Digitalisierung am MSG erfahren?

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec.