Unsere Schüler*innen erzielen Spitzenplätze beim Jugend forscht Regionalwettbewerb 2026

Schülerinnen und Schüler des Marta-Schanzenbach-Gymnasiums (MSG) haben beim Jugend-forscht-Regionalwettbewerb Südbaden in Freiburg herausragende Leistungen erbracht und Spitzenplätze belegt.

Schülerinnen und Schüler des Marta-Schanzenbach-Gymnasiums (MSG) haben beim Jugend-forscht-Regionalwettbewerb Südbaden in Freiburg herausragende Leistungen erbracht und Spitzenplätze belegt. Dieses Jahr traten 12 Projekte von MSG-Schülerinnen und -Schülern in allen sieben Fachgebieten (Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Technik, Geo- und Raumwissenschaften, Arbeitswelt und Physik) an. In der erfolgreichen Geschichte des MSGs bei Jugend forscht ist dies ein absolutes Novum. Das Ergebnis kann sich auch mehr als sehen lassen:  Sieben Projekte konnten eine Platzierung erreichen und alle Projekte wurden mit einem Preis ausgezeichnet! Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich und freuen uns über die hervorragenden Leistungen!

Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ präsentierten 189 junge Forscherinnen und Forscher insgesamt 91 Projekte beim Jugend-forscht-Regionalwettbewerb Südbaden in Freiburg am 26. und 27. Februar 2026.

Weitere Infos zum Wettbewerb und den Projekten findet man unter
https://jugend-forscht-suedbaden.de/projekte/.

Ein großer Dank gilt auch den Betreuerinnen und Betreuer der Jugend-forscht-Abteilung und des Xenoplex Schülerforschungszentrums, die die Schülerinnen und Schüler über das ganze Jahr bei ihren Projekten unterstützen (Stephan Elge, Jasna Schultheiß, Hans Peter Straßburg, Nils Schmedes, Claas Rittweger, Sandra Rüdlin (FRO), Ersin Kurun (FRO), Philippe Bruder und Jakob Kling), sowie dem Verein ForscherInnen für die Region e.V. und dem Förderverein des MSGs.

CHEMIE

1. Platz – Regionalsieg Jugend forscht mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb

Annika Obert (16) aus Steinach gewann mit ihrem Projekt „Entwicklung eines Berliner-Weiß-Blau-Grün-Braun-Akkumulators“ den ersten Platz im Fachgebiet Chemie. In ihrer Arbeit befasst sie sich mit Energiespeichern der Zukunft und zeigt, wie sich das Pigment Berliner Blau (Preußisch Blau) als aktives Speichermaterial in einem neuartigen Akkutyp nutzen lässt. Charakteristisch für den von ihr entwickelten Akku ist der faszinierende Farbwechsel der Elektroden zwischen Braun, Grün, Blau und Weiß. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Forschung lag auf der elektrolytischen Abscheidung dünner, homogener und kristalliner Berliner-Blau-Schichten auf Graphit. Hierfür entwickelte sie eigene Apparaturen und optimierte die Verfahren systematisch. Mit ihrer fundierten experimentellen Arbeit überzeugte sie die achtköpfige Jury und qualifizierte sich für den Landeswettbewerb, der Ende März 2026 in Aalen stattfindet.

1. Platz – Regionalsieg Jugend forscht junior mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb 

Alexander Kurun (14) aus Gengenbach errang den Regionalsieg im Fachgebiet Chemie bei Jugend forscht junior. In seinem Projekt untersuchte er, ob sich eine einprozentige Stärkelösung, die für chemische Nachweisreaktionen benötigt wird, vor Verkeimung durch Mikroorganismen schützen lässt, um sie über einen längeren Zeitraum nutzbar zu machen. Dazu testete er verschiedene potenziell konservierende Stoffe. Gleichzeitig stellte er sicher, dass diese Zusätze die jeweilige Nachweisreaktion nicht beeinträchtigen. Alexander konnte geeignete Bedingungen erfolgreich nachweisen und sicherte sich mit dem ersten Platz die Teilnahme am Landeswettbewerb im Mai in Balingen.

MATHEMATIK / INFORMATIK

2. Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik

Raphael Hounsiagaman (19) aus Gengenbach wurde für die Entwicklung einer eigenen Schach-Engine mit dem zweiten Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik ausgezeichnet. Er programmierte ein eigenes Schachprogramm, implementierte verschiedene Algorithmen zur Effizienzsteigerung und setzte eine selbst entwickelte KI ein, um Berechnungen und Rechenschritte zu optimieren.

PHYSIK

2. Platz im Fachgebiet Physik

Tom Schneider (17) und Daniel Busch (15), beide aus Berghaupten, untersuchten den Magnus-Effekt im Hinblick auf die Optimierung von Oberflächen rotierender Zylinder. In einem besonders starken Teilnehmerfeld erreichten sie mit ihrer akribischen und komplexen Arbeit den zweiten Platz im Fachgebiet Physik.

3. Platz im Fachgebiet Physik

Nico Feger (11) aus Nordrach und Jakob Weber (11) aus Steinach erreichten mit ihrem Projekt „Vom Korn zum Knall – Popcorn auf der Spur“ den dritten Platz in einem großen Teilnehmerfeld. Sie untersuchten, unter welchen Bedingungen und mit welchen Geräten sich Popcorn aus Mais optimal herstellen lässt, und analysierten dabei sowohl die geeignete Temperatur als auch verschiedene Maissorten.

TECHNIK

2. Platz im Fachgebiet Technik

Thomas Burckhart (18) aus Ortenberg erhielt mit seinem Projekt „Selbstjustierende Teleskopmontierung“ den zweiten Platz im Fachgebiet Technik. Der Schüler des Marta-Schanzenbach-Gymnasiums entwickelte eine Montierung, die Himmelsobjekte automatisch ansteuert und das Teleskop präzise nachführt. Dadurch wird der Beobachtungsprozess deutlich vereinfacht und verbessert.

GEO- UND RAUMWISSENSCHAFTEN

3. Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften

Ben Feger (14) aus Nordrach und Samuel Wegner (14) aus Zell am Harmersbach nahmen mit ihrem Projekt „Universe unboxed – der Kosmos zum Greifen nah“ am Wettbewerb Jugend forscht junior teil. Sie veranschaulichten große Strukturen des Universums in verschiedenen Modellen – vom Sonnensystem bis hin zu lokalen Superclustern. Für ihre Arbeit erhielten sie den dritten Platz sowie einen Sonderpreis.



SONDERPREISE:

Charlotte Hensler, Rebecca Volak: „Terpentinalternative – sauber und unschädlich“ (Arbeitswelt) – Sonderpreis Umwelttechnik (75 €)

Mia Winterholler, Valentina Hermann: „Grüner Daumen maximiert: Untersuchungen zur Samenkeimung und Jungpflanzenanzucht“ (Biologie) – Sonderpreis Jahresabonnement GEOlino

Mona Messuti, Matilda Hertlein, Almira Göz: „Wachsen Pflanzen besser auf ‚Regenwurmhaufenerde‘ oder anderen Erden?“ (Biologie) – Sonderpreis Dieter Bühler Ingenieurbüro GmbH (75 €)

Aurelia Schnaiter, Mia Spitzmüller, Pauline Ficht: „Wann und unter welchen Umständen fühlen sich Regenwürmer wohl?“ (Biologie) – Sonderpreis Dieter Bühler Ingenieurbüro GmbH (75 €)

Annika Obert: „Entwicklung eines Berliner-Weiß-Blau-Grün-Braun-Akkumulators“ (Chemie) – Sonderpreis Energie (75 €)

Mayra Ketterer: „Untersuchung und Entwicklung einer Biokunststofffolie“ (Chemie) – Sonderpreis IHK Südlicher Oberrhein (75 €)

Samuel Wegner, Ben Feger: „Universe unboxed – der Kosmos zum Greifen nah“ (Geo- und Raumwissenschaften) – Sonderpreis Universitätsklinikum FR (75 €)

Daniel Busch, Tom Schneider: „Aalglatt oder mit Profil: Der Magnus-Effekt im Oberflächenvergleich“ (Physik) – Sonderpreis Jahresabonnement Bild der Wissenschaft



WEITERE AUSZEICHNUNGEN

Das Marta-Schanzenbach-Gymnasium Gengenbach erhielt einen Schulpreis von Jugend forscht.

Sandra Rüdlin (Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Xenoplex / ForscherInnen für die Region (FRO) e.V.), wurde von der Wettbewerbsleitung als „Engagierte Talentfördererin“ ausgezeichnet.

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