Demokratie-Award für Schülerinnen aus der KS1

Clara Echtle und Madita Kühnel (KS1) wurden bei der Jubiläumsfeier der Soroptimistinnen Offenburg/Ortenau mit dem Demokratie Award ausgezeichnet.

Mit einem Festwochenende feierte der Soroptimist International Club Offenburg-Ortenau sein 50-jähriges Bestehen. Nach einem gemeinsamen Auftakt am Vormittag stand der Samstagnachmittag ganz im Zeichen der Demokratie und Teilhabe. Diese Werte bestimmen auch den neuen Nachwuchspreis, der dieses Jahr an unsere beiden Schülerinnen Clara Echtle und Madita Kühnle verliehen wurde.

Mit dem erstmals verliehenen SI-Ortenau-Award möchte der Club künftig jedes Jahr junge Menschen auszeichnen, die sich in besonderer Weise für demokratische Werte und gesellschaftliche Teilhabe einsetzen. „Die Generation Z wird oft als uninteressiert oder unpolitisch dargestellt“, sagte Maggie Amui-Vedel, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit bei den Soroptimistinnen Offenburg-Ortenau. Doch die eingereichten Projekte hätten gezeigt, wie viel Kreativität, Energie und Verantwortungsbewusstsein in jungen Menschen stecke. Eine vierköpfige Jury hatte Projekte aus Schulen der Ortenau begutachtet. Bewertet wurden Kriterien wie Mut, Haltung, gesellschaftliche Wirkung und Vorbildcharakter.

Clara Echtle und Madita Kühnel, die die erste Auszeichnung erhielten, hatten im Vorfeld der Landtagswahl eine Podiumsdiskussion m MSG organisiert. Dazu führten sie Umfragen unter den Schüler*innen durch, sammelten Themen, luden Kandidat*innen aller Parteien ein, organisierten eine professionelle Moderation und entwickelten einen eigenen Faktencheck, um Aussagen während der Diskussion einordnen zu können.
Für dieses engagierte Projekt nahmen die beiden jungen Frauen den mit 500 Euro dotierten ersten SI-Ortenau-Award unter langanhaltendem Applaus entgegen.

Im anschließenden Podiumsgespräch diskutierten die beiden Schülerinnen gemeinsam mit Heike Thiele, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Straßburg, sowie Susanne Bolduan, Präsidentin von Soroptimist International Deutschland. Dabei ging es um Frauenrechte, politische Teilhabe, gesellschaftliches Engagement und die Frage, wie junge Menschen für Demokratie gewonnen werden können. Bolduan warb dafür, trotz aller Herausforderungen politisch interessiert und engagiert zu bleiben. Frauen dürften Politik nicht den Männern überlassen, betonte sie. Ihre Einflussmöglichkeiten seien oftmals größer als angenommen. „Politik ist unbequem. Es kostet Kraft, sich zu informieren und sich eine eigene Meinung zu bilden“, sagte sie.

Das MSG gratuliert Clara und Madita herzlich zu dieser tollen Auszeichnung! Wir sind stolz, so engagierte junge Menschen an unserer Schule zu haben, die sich offen für die Demokratie einsetzen und damit andere motivieren, es ihnen gleich zu tun.

(Originalartikel: „Frauen für die Demokratie“ im Offenburger Tageblatt (16.06.2026) von Natali Bergen; für die Website gekürzt und angepasst von: Dis)

Weitere Beiträge

Sie wollen mehr über unsere Schule erfahren?

Hier erfahren Sie mehr über unser Konzept, unsere Schulgemeinschaft und können sich viele Bilder aus unserem Schulalltag ansehen.