Leah, David und David sprachen über ihren jüdischen Glauben und stellten sich geduldig den Fragen der überaus interessierten Schülerinnen und Schüler der Klassen 6e und 6c. Viele Fragen bezogen sich auf den aktuellen Krieg im Nahen Osten und die aktuelle Lage vor Ort in Israel, die von den Besucher*innen anschaulich beantwortet werden konnten, da einige familiäre Bezüge dorthin haben. Daneben spielte das heutige jüdische Leben und auch die vergangene Lebenssituation von Juden und Jüdinnen in Deutschland eine zentrale Rolle in den Fragen der Schülerinnen und Schüler.
Im Rahmen des katholischen Religionsunterrichts erfuhren die Schüler*innen bereits mehr über die Gebetsrituale und Praktiken im Judentum, die ebenfalls bei den Besucher*innen nachgefragt und besprochen wurden. So erfuhren die Teilnehmenden zum Beispiel, dass Juden und Jüdinnen in der Regel drei Mal am Tag beten und der Schabbat ein wöchentlicher Ruhetag und wichtigster religiöser Tag der Woche im Judentum ist. Neben vielen Objekten z.B. Kippa und Gebetsmantel, die die jüdischen Mitbürger*innen mitgebracht hatten, probierten die Schüler*innen auch gerne die koscheren Gummibärchen, die fast wie „normale“ Gummibärchen schmeckten. Statt Gelatine vom Schwein waren diese aus Fischknochen hergestellt worden. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren so aus erster Hand mehr über den jüdischen Glauben und seine Gebräuche und Rituale. Die Begegnung wurde im Rahmen des Schulprojekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am MSG durchgeführt und soll die Schülerinnen und Schüler motivieren selbst aktiv gegen Rassismus und Antisemitismus vorzugehen. (Lie)





